Kahlköpfigkeit ist erblich und liegt in der Familie. Sie hat den Verlust des Haares und den Ausfall des Haares aus der Kopfhaut zur Folge.

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Calvitie : von calvus " kahl ". Haarverlust durch endgültigen totalen oder partiellen Haarausfall

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Einführung

Kahlköpfigkeit

Für alle Frauen und für die Mehrheit aller Männer, abgesehen von einigen idealen Fällen, ist Kahlköpfigkeit ein sowohl ästhetischer wie auch psychologischer Leidensweg.

Es gibt viele unwirksame Verfahren, um uns das verlorene Haar wiederzugeben. Bestenfalls verlangsamen sie den Haarausfall, aber keines ermöglicht ein Wiedernachwachsen der verlorenen Haare.

Allerdings existiert heutzutage eine äußerst präzise und zuverlässige Methode, den Haarverlust als Folge des Lebensablaufes zu vermeiden.

Es handelt sich um eine Transplantation Ihrer eigenen Haare, die wieder so wachsen werden, als wären sie immer da gewesen.

Die Technik der Implantation ist elegant, fein und verlangt eine sorgfältige Arbeit.
Es ist ein gutartiger Eingriff unter Lokalanästhesie: schmerzlos, diskret und endgültig.

Somit kann man die Begeisterung über dieses Verfahren verstehen, da es weltweit  der am häufigsten praktizierte ästhetische Eingriff bei  Männern geworden ist.

Die Haartransplantation wendet sich nicht nur an Männer, die an einer fortgeschrittenen Kahlköpfigkeit leiden.

Sofort bei den ersten Anzeichen sollte man auf diese Technik zurückgreifen.

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Die Ursache des Haarverlustes und der Kahlköpfigkeit ist embryonal bedingt

Embryonal bedingt

Während der Embryonenentwicklung bildet sich die Kopfhaut aus zwei verschiedenen Knospen.

Die Erste stammt aus dem Gesicht und wandert hin zur Vorderseite und zu den oberen Teil des Schädels. Die Zweite stammt vom Hals und bildet später den hinteren Teil der Kopfhaut.

Die genetische Natur der Haare dieser zwei Knospen ist unterschiedlich.
Die eine Art ist immun gegenüber den männlichen Hormonen.
Die andere,  bei den meisten Männern, tendiert zum vorzeitigen Ausfall.

Im Gegensatz zur allgemeinen Annahme sind weder die Art der Kopfhaut (nicht genug Sauerstoff, zu viel Fett, nicht elastisch genug…), eine Hormonstörung, noch ein Mineralstoff - oder Vitaminmangel die Ursache für den Haarverlust. Es handelt sich vielmehr um eine Überempfindlichkeit der männlichen Hormonen, die meistens vollkommen normal sind.

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Welche sind die Folgen

Miniaturisierung

Die ersten Folgen sind die Abnahme sowie der Farbverlust eines Teiles der Haare.
Danach folgt dann der Verlust der weniger gewordenen Haare, und die Zahl der follikularen Haare nimmt ab.

Die Haare wachsen in Zyklen nach, die zwischen 3 und 5 Jahren dauern. Jedes Haar wird für etwa dreißig Zyklen programmiert, was uns theoretisch die Kahlköpfigkeit für eine Periode von 90 bis 150 Jahren ersparen sollte.
Jeden Tag verlieren wir etwa hundert Haare am Ende ihres jeweiligen Zyklus.
Sie werden jedoch durch ein neues Haar ersetzt, das gleich wieder nachwächst. Bei empfindlichen Menschen verkürzt sich der Wachstumszyklus und dauert nur einige Monate.

Das Haar hat nicht genügend Zeit :
1 : Um ausreichend nachzuwachsen. Folglich stirbt es jung und fällt aus, während es noch dünn und wenig gefärbt ist.
Das Phänomen wird "Miniaturisierung" genannt.
2 : Die Haare vermindern die Anzahl der Zyklen, über die sie verfügen, in einem viel schnelleren Tempo.

Man stellt dieses doppelte Phänomen fest, wenn man einen Bereich beobachtet, der von Haarausfall betroffen ist. Die Anzahl der miniaturisierten Haare ist hoch, und außerdem verlieren sie Farbe. Die durchschnittliche Anzahl der Haare pro Follikel reduziert sich, und es sind viele isolierte Haare zu erkennen.
Der Eindruck der Dichte geht drastisch zurück.

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Die Ursache ist erblich

ADN Chromosom

Allerdings ist heutzutage sicher, dass die genetische Übertragung sowohl vom Vater als auch von der Mutter kommen kann.
Bei Mann und Frau ist die Vererbung der Kahlköpfigkeit nicht ganz einfach, da sie mit mehreren Genen verbunden ist.

Somit kann die Übertragung der Kahlköpfigkeit eine Generation überspringen. Außerdem kommt es oft vor, dass die Mitglieder desselben Stammes andere Stadien von Haarschwund aufweisen.

90% der Kahlköpfigkeit bei Männern und 75% bei Frauen sind erblich bedingt.
Leider ist es nicht möglich, die Entwicklung der Kahlköpfigkeit eines einzelnen Menschen genau vorherzusagen. Es lässt sich nur als Risikofaktor, als Prozentsatz ausdrücken, ohne eine sichere Aussage über das Stadium, das erreicht wird, noch über die Entwicklungszeit.

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Der Grundsatz und der geschichtliche Überblick der Haartransplantation

Die große Geschichte der Haartransplantation beginnt im Jahre 1832.
Carl Unger spornt einen seiner Schülern an, die Autotransplantation der Haare zu erforschen.

Er tut dies mit Erfolg.
Andere Transplantationserfahrungen werden erfolgreich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts durchgeführt, ohne dass es zu einer erfolgreichen  Behandlung der Kahlköpfigkeit kommt.
Im Jahre 1952 führt Dr. Orentreich auf Antrag eines Patienten die erste eigentliche Haartransplantation im Rahmen einer Alopecia androgenetica durch.

Ein Team von Ärzten, die  grosse Anerkennung gefunden haben, lernen an seiner Seite und geben diese Technik weiter.

Die Technik wird mit den Jahren verfeinert, bis sie zur Vollendung kommt:  die follikulare Transplantation.
Diese stammt von Dr. B. Limmer, der sie Ende der achtziger Jahre entwickelt hat.

Hippokrates hatte bereits angemerkt: die hinteren und die seitlichen Haare fallen niemals aus, einschließlich bei Menschen mit Glatze.
Die Übertragung dieser Haare, die der Hormonbehandlung Widerstand leisten, ist das beste Mittel, um die Kahlköpfigkeit zu bekämpfen.
Für mehr Einzelheiten über die Vorteile der follikularen Haartransplantation siehe das Kapitel Techniken. Die technischen Fortschritte brauchen Zeit; die erste Zeit zeichnet sich durch Ergebnisse aus, die wir heute als durchschnittlich bezeichnen. Die Ergebnisse machten einen äußerst künstlichen Eindruck. Sie wurden als "Baby-Doll-Kopf" bezeichnet, da sie wie ein Puppenkopf aussahen oder auch wie Schnittlauch... 
Nach und nach entwickelte sich die Technik dann schließlich zur Haarverpflanzung.